Marcel Belka - Saison 2015  
 
   
 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  N e w s


  Völlig durchgeschwitzt und abgekämpft kletterte Marcel Belka nach nur zwei Runden aus dem Aston Martin Vantage V8 GT4 von Mathol Racing. Nach knapp 50 Kilometern war die Dienstfahrt beim neunten Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft für den Lehrter beendet. Doch trotz des ersten Ausfalls der Saison ist die Chance auf den Gesamtsieg in der VLN weiterhin gegeben.

„Das ist natürlich Pech, aber wir sind jetzt acht Rennen ohne einen Defekt durchgefahren. Irgendwann ist immer das erste Mal“, Marcel Belka nahm den frühen Ausfall relativ gelassen. Bei strahlendem Sonnenschein und eher kühlen Temperaturen war auf der Nürburgring-Nordschleife alles bereit für ein spannendes Rennen. Belka, der erstmals als Startfahrer im Aston Martin saß, sollte sofort Druck auf den Polesetter von Bonk motorsport machen. Nach wenigen Kilometern hatte der Aston Martin zum BMW aufgeschlossen und Belka versuchte seinen Gegner in einen Fehler zu treiben. „Wir wussten, dass er einen falschen Reifen drauf hatte und das wollte ich ausnutzen“, erklärte Belka. Denn bei Bonk motorsport waren hinten eigentlich zu schmale Pneus montiert worden. Doch bevor der Lehrter voll angreifen konnte, musste er aufpassen, nicht von der Piste zu fliegen. Ohne Vorankündigung war der Servopumpe regelrecht explodiert und das Lenkrad schlagartig kaum noch zu bewegen. „Wenn die Servolenkung ausfällt, muss man mit aller Kraft am Lenkrad reißen, um das Auto überhaupt noch um die Kurven zu bewegen.“ Marcel Belka schaffte es noch zurück an die Box, in der Hoffnung, dass der Schaden behoben werden könnte. Doch nach kurzer Analyse musste der Aston Martin abgestellt werden. Belkas Glück war, dass die direkten Konkurrenten um die Meisterschaft ebenfalls ausfielen. Dadurch steht nun fest, dass er beim letzten Rennen noch um den Titel kämpft. Allerdings ist er auch auf die Ergebnisse aus den anderen Klassen angewiesen. „Wir müssen in unserer Klasse gewinnen“, der junge Motorsportler weiß, dass er sonst keine Chance mehr hat. Wenn dann zwei der Konkurrenten in ihren Klassen nicht vorne sind, können die Sektkorken knallen. „Ich weiß, dass es nicht einfach wird, aber wir werden versuchen, unser Soll zu erfüllen. Alles andere liegt dann nicht mehr in unserer Hand.“ Das spannende Finale steigt am 27. Oktober. Vier Wochen also, in denen sich Marcel Belka auf den Showdown vorbereiten kann.
 Dienstag - Oktober - 09.10.2012 - 09:58:40 Uhr
Allgemeines

Aus nach nur zwei Runden
Völlig durchgeschwitzt und abgekämpft kletterte Marcel Belka nach nur zwei Runden aus dem Aston Martin Vantage V8 GT4 von Mathol Racing. Nach knapp 50 Kilometern war die Dienstfahrt beim neunten Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft für den Lehrter beendet. Doch trotz des ersten Ausfalls der Saison ist die Chance auf den Gesamtsieg in der VLN weiterhin gegeben.

„Das ist natürlich Pech, aber wir sind jetzt acht Rennen ohne einen Defekt durchgefahren. Irgendwann ist immer das erste Mal“, Marcel Belka nahm den frühen Ausfall relativ gelassen. Bei strahlendem Sonnenschein und eher kühlen Temperaturen war auf der Nürburgring-Nordschleife alles bereit für ein spannendes Rennen. Belka, der erstmals als Startfahrer im Aston Martin saß, sollte sofort Druck auf den Polesetter von Bonk motorsport machen. Nach wenigen Kilometern hatte der Aston Martin zum BMW aufgeschlossen und Belka versuchte seinen Gegner in einen Fehler zu treiben. „Wir wussten, dass er einen falschen Reifen drauf hatte und das wollte ich ausnutzen“, erklärte Belka. Denn bei Bonk motorsport waren hinten eigentlich zu schmale Pneus montiert worden. Doch bevor der Lehrter voll angreifen konnte, musste er aufpassen, nicht von der Piste zu fliegen. Ohne Vorankündigung war der Servopumpe regelrecht explodiert und das Lenkrad schlagartig kaum noch zu bewegen. „Wenn die Servolenkung ausfällt, muss man mit aller Kraft am Lenkrad reißen, um das Auto überhaupt noch um die Kurven zu bewegen.“ Marcel Belka schaffte es noch zurück an die Box, in der Hoffnung, dass der Schaden behoben werden könnte. Doch nach kurzer Analyse musste der Aston Martin abgestellt werden. Belkas Glück war, dass die direkten Konkurrenten um die Meisterschaft ebenfalls ausfielen. Dadurch steht nun fest, dass er beim letzten Rennen noch um den Titel kämpft. Allerdings ist er auch auf die Ergebnisse aus den anderen Klassen angewiesen. „Wir müssen in unserer Klasse gewinnen“, der junge Motorsportler weiß, dass er sonst keine Chance mehr hat. Wenn dann zwei der Konkurrenten in ihren Klassen nicht vorne sind, können die Sektkorken knallen. „Ich weiß, dass es nicht einfach wird, aber wir werden versuchen, unser Soll zu erfüllen. Alles andere liegt dann nicht mehr in unserer Hand.“ Das spannende Finale steigt am 27. Oktober. Vier Wochen also, in denen sich Marcel Belka auf den Showdown vorbereiten kann.



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