Marcel Belka - Saison 2015  
 
   
 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  N e w s


 

Das hätte sich Marcel Belka (Lehrte) nicht träumen lassen. In seinem ersten Jahr bei Mathol Racing schafft der Nachwuchspilot direkt den Sprung auf Platz eins in der VLN Langstreckenmeisterschaft. Nach fünf von zehn Rennen führt Belka durch einen weiteren Sieg in der Klasse SP10 gemeinsam mit seinem Teamkollegen Norbert Bermes die Meisterschaft an. „Bis zum Titel ist es natürlich noch ein weiter Weg, aber zur Halbzeit vorne zu stehen ist schon ein tolles Gefühl“, meinte Marcel nach dem Rennen. Dabei war es für den 22-Jährigen diesmal richtig schwer, denn die Konkurrenz hat deutlich zugelegt und das erfolgreiche Fahrertrio des Aston Martin Vantage V8 GT4 Belka/Bermes/Weber wurde gesprengt. „Wolfgang hat sich leider in seinem zweiten Hobby verletzt und kann heute nicht antreten“, für das gesamte Team war der Ausfall zunächst ein kleiner Schock. Doch Teamchef Matthias Holle sorgte mit Reinhold Renger für einen ebenbürtigen Ersatz. „Wir sind alle drei ähnlich schnell und sehr gut aufeinander eingespielt. Daher ist es schon eine Umstellung, wenn einer von uns ausfällt“, Marcel tat es am Ende auch für Wolfgang Weber leid, der durch seinen Ausfall keine Punkte sammeln konnte. Dagegen strich der Lehrter selbst wieder die maximal mögliche Punktzahl ein. „Es war diesmal wieder sehr eng. Unsere Gegner haben noch einmal zugelegt und wir mussten erneut hart um den Sieg kämpfen“, Marcel hatte zwar nicht damit gerechnet, dass es einfach werden würde, aber das am Ende nach vier Stunden nur 39 Sekunden zwischen Platz eins und zwei liegen würden, hätte er auch nicht gedacht. In Sachen Strategie hatte Mathol Racing eine kleine Umstellung vorgenommen. Wegen seiner Rippeprellung übernahm Norbert Bermes den Start und fuhr einen leicht verkürzten Stint. „Ich bin dann als zweiter ins Auto eingestiegen“, erinnerte sich Marcel. Durch den früheren Stopp gab die Mannschaft kurzzeitig die Führung in der Klasse ab, doch Marcel kämpfte sich wieder auf Rang eins vor und übergab den Wagen auch wieder an der Spitzenposition. „Ich bin bewusst etwas reifenschonend gefahren, um nichts zu riskieren. Trotzdem musste ich immer die Konkurrenten im Auge behalten und versuchen den Vorsprung nicht kleiner werden zu lassen.“ Gegen Ende des Rennens wurde es dann noch einmal dramatisch. Rund 500 Meter vor Schluss platzte ein Reifen am Aston Martin. Bei über 200 Stundenkilometer musste Belkas neuer Teamkollege Reinhold Renger sein ganzes Können zeigen, um nicht in der Leitplanke zu Ende. „Das wäre wirklich bitter gewesen, zumal wir alle drei bis zu diesem Zeitpunkt wirklich gut unterwegs waren“, kommentierte Marcel. Doch der Aston Martin blieb auf der Piste und schaffte die Zieldurchfahrt auf drei Rädern. Neben der Führung in der Meisterschaft konnte Marcel Belka seine Spitzenposition in der VLN Juniorwertung ausbauen. Zudem gehört er unangefochten zum besten Team in der GT4-Klasse SP10. „Hoffentlich geht es auch bei den nächsten Rennen so weiter“, meinte Marcel. Bereits in zwei Wochen startet der nächste Lauf in der VLN Langstreckenmeisterschaft.
 Mittwoch - Juli - 11.07.2012 - 09:04:08 Uhr
Allgemeines
Marcel Belka ist ganz vorne
Halbzeitmeister in der VLN Langstreckenmeisterschaft !!!


Das hätte sich Marcel Belka (Lehrte) nicht träumen lassen. In seinem ersten Jahr bei Mathol Racing schafft der Nachwuchspilot direkt den Sprung auf Platz eins in der VLN Langstreckenmeisterschaft. Nach fünf von zehn Rennen führt Belka durch einen weiteren Sieg in der Klasse SP10 gemeinsam mit seinem Teamkollegen Norbert Bermes die Meisterschaft an. „Bis zum Titel ist es natürlich noch ein weiter Weg, aber zur Halbzeit vorne zu stehen ist schon ein tolles Gefühl“, meinte Marcel nach dem Rennen. Dabei war es für den 22-Jährigen diesmal richtig schwer, denn die Konkurrenz hat deutlich zugelegt und das erfolgreiche Fahrertrio des Aston Martin Vantage V8 GT4 Belka/Bermes/Weber wurde gesprengt. „Wolfgang hat sich leider in seinem zweiten Hobby verletzt und kann heute nicht antreten“, für das gesamte Team war der Ausfall zunächst ein kleiner Schock. Doch Teamchef Matthias Holle sorgte mit Reinhold Renger für einen ebenbürtigen Ersatz. „Wir sind alle drei ähnlich schnell und sehr gut aufeinander eingespielt. Daher ist es schon eine Umstellung, wenn einer von uns ausfällt“, Marcel tat es am Ende auch für Wolfgang Weber leid, der durch seinen Ausfall keine Punkte sammeln konnte. Dagegen strich der Lehrter selbst wieder die maximal mögliche Punktzahl ein. „Es war diesmal wieder sehr eng. Unsere Gegner haben noch einmal zugelegt und wir mussten erneut hart um den Sieg kämpfen“, Marcel hatte zwar nicht damit gerechnet, dass es einfach werden würde, aber das am Ende nach vier Stunden nur 39 Sekunden zwischen Platz eins und zwei liegen würden, hätte er auch nicht gedacht. In Sachen Strategie hatte Mathol Racing eine kleine Umstellung vorgenommen. Wegen seiner Rippeprellung übernahm Norbert Bermes den Start und fuhr einen leicht verkürzten Stint. „Ich bin dann als zweiter ins Auto eingestiegen“, erinnerte sich Marcel. Durch den früheren Stopp gab die Mannschaft kurzzeitig die Führung in der Klasse ab, doch Marcel kämpfte sich wieder auf Rang eins vor und übergab den Wagen auch wieder an der Spitzenposition. „Ich bin bewusst etwas reifenschonend gefahren, um nichts zu riskieren. Trotzdem musste ich immer die Konkurrenten im Auge behalten und versuchen den Vorsprung nicht kleiner werden zu lassen.“ Gegen Ende des Rennens wurde es dann noch einmal dramatisch. Rund 500 Meter vor Schluss platzte ein Reifen am Aston Martin. Bei über 200 Stundenkilometer musste Belkas neuer Teamkollege Reinhold Renger sein ganzes Können zeigen, um nicht in der Leitplanke zu Ende. „Das wäre wirklich bitter gewesen, zumal wir alle drei bis zu diesem Zeitpunkt wirklich gut unterwegs waren“, kommentierte Marcel. Doch der Aston Martin blieb auf der Piste und schaffte die Zieldurchfahrt auf drei Rädern. Neben der Führung in der Meisterschaft konnte Marcel Belka seine Spitzenposition in der VLN Juniorwertung ausbauen. Zudem gehört er unangefochten zum besten Team in der GT4-Klasse SP10. „Hoffentlich geht es auch bei den nächsten Rennen so weiter“, meinte Marcel. Bereits in zwei Wochen startet der nächste Lauf in der VLN Langstreckenmeisterschaft.



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» Kommentare deaktiviert » von kaidan


 

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